Künstler am Werk

Zusammen mit dem Street Art Künstler Robin van Arsdol malte Max Grimm für den Berliner Friedenspark eine Stück der Berliner Mauer. Als der neue Picasso wird er von vielen Betrachtern und Kunstfreunden bezeichnet. Seine Köpfe und Flaschen-geister im neokubistischen Stil faszinieren nicht nur die Berliner.

 

 

 

Zum Gedenken an den Bau der Berliner Mauer entsteht ein einmaliger Park. 50 Jahre sind es her, dass die Mauer Berlin gespaltet hat und nach Ihrem Ende ein Symbol für Freiheit und Zusammenführung für Deutsche in Ost und West darstellt. Im Friedenspark werden besondere Mauerstücke ausgestellt, die durch ihre Bemalung Frieden und Verbindungen zwischen Ost und West repräsentieren. Eine Mauer wird nun exklusiv von 2 bekannten Künstlern gestaltet. Der eine kommt aus dem Westen, genauer gesagt aus den USA und der andere aus dem Osten aus Magdeburg.

Robin van Arsdol ist einer der international bekanntesten Street Art Künstler und arbeitete schon mit Josef Beuys und James Rizzi zusammen. Im Berliner Hauptbahnhof machte er 2010 Furore durch seine spektakuläre Kettensägenperformance und machte dabei auf den Welt-Aids Tag aufmerksam.

 

Max Grimm ist zwar viel jünger als van Arsdol, aber bereits jetzt schon eine feste Größe in der deutschen Kunstlandschaft. Er stammt aus einer bekannten Künstlerfamilie und ihm wurde sozusagen die Kunst in die Wiege gelegt. Grimm bemalt nicht nur Bilder und Mopeds, sondern hat auch an vielen öffentlichen Gebäuden und Mauern wahre Straßenkunst vollbracht. Gemeinsam verwirklichen die beiden eine Friedensmauer und Schaffen eine neue künstlerische Verbindung zwischen Ost und West. 50 Jahre unterscheiden die beiden, genau wie die Mauer und genau darum ist es für beide Künstler so wichtig die Brücke zwischen den Welten zu bauen.